Archive for Januar, 2009

Obamalalala …

Mittwoch, Januar 21st, 2009

Dow Jones: -332,13 (das nennt man wohl einen “Amtsantritts-Crash”).

Ich habs doch gesagt:

Versauter Amtseid – peinliche Verhaspelei.

Katastrophale Antrittsrede – realitätsfernes, sülziges Geblubber, obendrein noch grottenschlecht.

170 Millionen für pathetische Volksbelustigung und zehn Antrittsbälle obenauf für das bessere Lumpenzeuch mitten in der absoluten finanziellen Katastrophe. Na Bravo!

Ganz blöder Beginn.


Aber da der Weg in den Abgrund ohnedies klar ist und der Laden sowieso in die Luft fliegt isset auch egal.


Der Herr Messias …

Dienstag, Januar 20th, 2009

hat sich heute, bei seiner Weihe in der Haupstadt der ewig pathostriefenden Weltpolizei schon beim ersten Satz seines Eides aber so peinlich verhaspelt daß es mich gegraust hat. Ach weh, gleich so ein schlechter Anfang … und dann diese belangloseste aller Antrittsreden …  selten so ein allgemeingültiges Geblubber gehört. So nach dem Motto: “Ja, war schön … nette Rede … viel Pathos und halt das gewohnte amische Gewese … ähm … aber … öhhh … was hat er nochmal gesagt?” …  Nun ist es ja kein Geheimnis, daß ich nicht gerade zu den Menschen zähle, die den Herrn O. für besonders grandios halten, ganz im Gegenteil, ich halte ihn für sehr gefährlich und fürchte, daß er der Welt sehr bald noch böse Überraschungen feilbieten wird, die so absolut gar nicht wie der große epochale Wandel daherkommen mögen. Zum Beispiel der Neumond am kommenden Wochenende, ein gestrandetes Schiff in der Straße von Hormuz, welches zu einer Blockade dieses Seeweges führen könnte, was wiederum zu weiterem Ungemach führen könnte, welcher wiederum …

Ich warte gespannt ab und beobachte, was so kommt … der Mann kann im Übrigen weder den sofortigen Weltfrieden ausrufen noch kann er Geld vom Himmel herbeizaubern, und spätestens morgen kann man sicher schon eine Ahnung erheischen von dem, was uns in der Finanzkatastrophe und im Nahen Osten noch so alles erwartet.

Als Nachschlag zur Amtseinführung heute in Washington noch dieses: Ich kann das typisch amerikanische Nationalpathos nicht ausstehen. Halte es für verlogen und seicht, für maßlos zu dick aufgetragen und völlig geschmacklos. Dazu ohne nennenswerten Stil und obendrein noch peinlich. Wahrscheinlich bin ich zu nachkriegsdeutsch, um derlei haltlos überbordende Beweihräucherung der eigenen Nation in solcherart Yankee-Doodle-Darbietung geschmackvoll zu finden. Man muß, meiner belanglosen Meinung nach, nicht derart in platte Symbolismen, in Fahnen, Hymnen und heroisches Getue und Gesabbel verfallen, um zu wissen wer man ist und wo man herkommt, in aller gebotenen Zurückhaltung …

Schönes neues Haar …

Dienstag, Januar 6th, 2009

wünsche ich allen meinen LeserInnen, etwas verspätet zwar, doch immer noch gerade so im zeitlichen Rahmen. Ich bitte um Nachsicht: Urlaub war angesagt, an ruhigem Ort, ganz ohne Weltnetz und alledem. Es gibt wirklich ein Leben außerhalb der virtuellen Welt!

Mit Feuerzangenbowle und Ruhe startete also das Zeterviech mit dem Gatten und lieben alten Freunden und Bekannten ins neue Jahr, ohne jeglichen Tamtam und ohne Knallerei. Der Völlerei wurde gefrönt, denn man weiß ja was kommt und hat sich nochmal so richtig an allem delektiert, was Haus und Hof und Markt hergaben.

Über die derzeit dank Weihnachten, Jahreswechsel und kommende Amsteinführung des neuen Heilsbringers des Westens vor sich hindümpelnde Weltwirtschaftskrise mag ich nicht mehr viele Worte verlieren. Wer wissen will, was uns erwartet, kann es inwzischen wissen und entsprechend handeln und vorsorgen. Wer es nicht wissen will wird die Konsequenzen tragen, entweder die seiner Ignoranz und seines begrenzten Vorstellungsvermögens oder die seines Glaubens in das gebetsmühlenartige  Verdummungsgelaber der Mainstream-Medien. Wie auch immer, die Zeichen stehen auf Sturm.

Und auf Krieg.

Nein, Gaza ist nicht wieder so eine der üblichen israelischen Hau-Drauf-Nummern. Meines Erachtens ist das, was derzeit in dieser Hinsicht abläuft, an Perfidie nicht mehr überbietbar. Erstens wegen des unsäglichen Schmuhs, den die Medien uns vorbeten, dann wegen des unsäglichen Schmuhs, den die Israelis uns weismachen. Wer offensichtlich mit Kanonen auf Spatzen schießt sollte nicht der Welt weismachen wollen daß Spatzen Adler seien. Ich habe weder für die eine noch die andere Seite dieses angeblichen “Krieges” besonders viel übrig. Ich mag auch diese ganze Scheiße da unten nicht mehr hören und sehen. Sollen sie sich doch alle gegenseitig ins Mittelmeer schießen, dann haben wir endlich Ruhe vor dem ganzen Elend. Ich hätte auch nur ungern Kassam-Raketen im Vorgarten zu landen. Ich wäre auch sauer darüber. Aber auf diesen fanatischen Schwachsinn der Hammas mit der ganzen Gewalt einer der hochgerüstetsten Armeen des Planeten zu reagieren in der Weise wie das jetzt geschieht ist entweder heillos übertrieben oder aber gezielt veranstaltet. Sicher, man kann Gaza zusammenbomben und für ein Weilchen ein wenig Ruhe erzwingen, bis es bald woanders kracht, aber die ganze Art und Weise wie das (auch und insbesondere medial) veranstaltet wird, riecht ganz arg nach gewollter, gezielter, dreister Provokation. Wer soll denn da wohl angespitzt werden auszurasten?! Wer wohl?! Man muß sich wirklich wundern über die völlige Absenz jeglichen Versuchs irgendetwas zu bemänteln. Die Sache ist so offensichtlich wie nur was! Wer auf das dämliche Gelaber mit der bösen terroristischen Hammas und der Notwenigkeit zur Gegenwehr hereinfällt hat immer noch nichts kapiert … mir tun die Menschen auf beiden Seiten leid. Es ist immer dasselbe ekelhafte Spiel, die “da oben” spielen ihre Spielchen und die “kleinen Leute” dürfen die Zeche zahlen.

Man sagt besser nicht zuviel, sonst landet man ganz flott in der falschen Schublade. Und da mag man ja nicht gerne reingepackt werden, zumal man da auch nicht reingehört. Also hält man das Maul und beobachtet schwiegend, mit ungeheurer Wut und heftiger Trauer im Bauch, den ganzen Irrsinn und denkt sich seinen Teil.

Es brodelt gewaltig an diversen Ecken und Enden der Welt. Und zwar exakt an jenen Orten, die seit langer Zeit als Ausgangspunkte für das Kommende vorhergesagt wurden. Die Sache entfaltet sich derart klar und deutlich, daß mir Angst und Bange werden mag bei der Aussicht auf das, was da möglicherweise tatsächlich anrollt. Die Lunte ist gelegt und das Feuer bereits angezündet.

Zu einer der explosiven Ecken hier ein sehr gescheiter Artikel von Rolf Hochut in der Frankfurter Rundschau.

Ich arbeite derweil intensiv an meiner Relokation, die langsam konkrete Formen annimmt. Ich sage nur: Auf den Bergen ist es ruhig und beschaulich. Ein guter Platz, um den aufziehenden Stürmen zu trotzen.

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