wünsche ich allen meinen LeserInnen, etwas verspätet zwar, doch immer noch gerade so im zeitlichen Rahmen. Ich bitte um Nachsicht: Urlaub war angesagt, an ruhigem Ort, ganz ohne Weltnetz und alledem. Es gibt wirklich ein Leben außerhalb der virtuellen Welt!
Mit Feuerzangenbowle und Ruhe startete also das Zeterviech mit dem Gatten und lieben alten Freunden und Bekannten ins neue Jahr, ohne jeglichen Tamtam und ohne Knallerei. Der Völlerei wurde gefrönt, denn man weiß ja was kommt und hat sich nochmal so richtig an allem delektiert, was Haus und Hof und Markt hergaben.
Über die derzeit dank Weihnachten, Jahreswechsel und kommende Amsteinführung des neuen Heilsbringers des Westens vor sich hindümpelnde Weltwirtschaftskrise mag ich nicht mehr viele Worte verlieren. Wer wissen will, was uns erwartet, kann es inwzischen wissen und entsprechend handeln und vorsorgen. Wer es nicht wissen will wird die Konsequenzen tragen, entweder die seiner Ignoranz und seines begrenzten Vorstellungsvermögens oder die seines Glaubens in das gebetsmühlenartige Verdummungsgelaber der Mainstream-Medien. Wie auch immer, die Zeichen stehen auf Sturm.
Und auf Krieg.
Nein, Gaza ist nicht wieder so eine der üblichen israelischen Hau-Drauf-Nummern. Meines Erachtens ist das, was derzeit in dieser Hinsicht abläuft, an Perfidie nicht mehr überbietbar. Erstens wegen des unsäglichen Schmuhs, den die Medien uns vorbeten, dann wegen des unsäglichen Schmuhs, den die Israelis uns weismachen. Wer offensichtlich mit Kanonen auf Spatzen schießt sollte nicht der Welt weismachen wollen daß Spatzen Adler seien. Ich habe weder für die eine noch die andere Seite dieses angeblichen “Krieges” besonders viel übrig. Ich mag auch diese ganze Scheiße da unten nicht mehr hören und sehen. Sollen sie sich doch alle gegenseitig ins Mittelmeer schießen, dann haben wir endlich Ruhe vor dem ganzen Elend. Ich hätte auch nur ungern Kassam-Raketen im Vorgarten zu landen. Ich wäre auch sauer darüber. Aber auf diesen fanatischen Schwachsinn der Hammas mit der ganzen Gewalt einer der hochgerüstetsten Armeen des Planeten zu reagieren in der Weise wie das jetzt geschieht ist entweder heillos übertrieben oder aber gezielt veranstaltet. Sicher, man kann Gaza zusammenbomben und für ein Weilchen ein wenig Ruhe erzwingen, bis es bald woanders kracht, aber die ganze Art und Weise wie das (auch und insbesondere medial) veranstaltet wird, riecht ganz arg nach gewollter, gezielter, dreister Provokation. Wer soll denn da wohl angespitzt werden auszurasten?! Wer wohl?! Man muß sich wirklich wundern über die völlige Absenz jeglichen Versuchs irgendetwas zu bemänteln. Die Sache ist so offensichtlich wie nur was! Wer auf das dämliche Gelaber mit der bösen terroristischen Hammas und der Notwenigkeit zur Gegenwehr hereinfällt hat immer noch nichts kapiert … mir tun die Menschen auf beiden Seiten leid. Es ist immer dasselbe ekelhafte Spiel, die “da oben” spielen ihre Spielchen und die “kleinen Leute” dürfen die Zeche zahlen.
Man sagt besser nicht zuviel, sonst landet man ganz flott in der falschen Schublade. Und da mag man ja nicht gerne reingepackt werden, zumal man da auch nicht reingehört. Also hält man das Maul und beobachtet schwiegend, mit ungeheurer Wut und heftiger Trauer im Bauch, den ganzen Irrsinn und denkt sich seinen Teil.
Es brodelt gewaltig an diversen Ecken und Enden der Welt. Und zwar exakt an jenen Orten, die seit langer Zeit als Ausgangspunkte für das Kommende vorhergesagt wurden. Die Sache entfaltet sich derart klar und deutlich, daß mir Angst und Bange werden mag bei der Aussicht auf das, was da möglicherweise tatsächlich anrollt. Die Lunte ist gelegt und das Feuer bereits angezündet.
Zu einer der explosiven Ecken hier ein sehr gescheiter Artikel von Rolf Hochut in der Frankfurter Rundschau.
Ich arbeite derweil intensiv an meiner Relokation, die langsam konkrete Formen annimmt. Ich sage nur: Auf den Bergen ist es ruhig und beschaulich. Ein guter Platz, um den aufziehenden Stürmen zu trotzen.